Thema
Menschenerziehung oder Schulbildung? Pädagogische Übergänge ins 19. Jahrhundert
(Jürgen Oelkers)
Mit der Etablierung der staatlichen Schule gegen Ende des 18. Jahrhunderts stellte sich die Frage nach dem Ziel und den Möglichkeiten öffentlicher Bildung. Als grundlegendes Problem, das bis in unserer Gegenwart reicht, erschien die Frage, ob und inwiefern Schule primär Kenntnisse zu vermitteln habe oder ob sie darüber hinaus «Menschenbildung» betreiben sollte - gewissermassen als Erbstück aus den Verlusten einer säkularen Welt. Der folgende Artikel zeigt, dass seit Ende des 18. Jahrhunderts der Anspruch an Menschenbildung sowohl gegen die Schule als auch innerhalb derselben formuliert wurde, und er plädiert für eine Schule, die ohne idealistische Rhetorik ihre eigene Aufgabe erkennen und erfüllen kann.
(Jürgen Oelkers)
Mit der Etablierung der staatlichen Schule gegen Ende des 18. Jahrhunderts stellte sich die Frage nach dem Ziel und den Möglichkeiten öffentlicher Bildung. Als grundlegendes Problem, das bis in unserer Gegenwart reicht, erschien die Frage, ob und inwiefern Schule primär Kenntnisse zu vermitteln habe oder ob sie darüber hinaus «Menschenbildung» betreiben sollte - gewissermassen als Erbstück aus den Verlusten einer säkularen Welt. Der folgende Artikel zeigt, dass seit Ende des 18. Jahrhunderts der Anspruch an Menschenbildung sowohl gegen die Schule als auch innerhalb derselben formuliert wurde, und er plädiert für eine Schule, die ohne idealistische Rhetorik ihre eigene Aufgabe erkennen und erfüllen kann.
Link