English Deutsch PH Zürich Home Kontakt
www.phzh.ch > IHBF > Zeitschrift (ZpH) > Zeitschrift für pädagogische Historiographie > Inhalt 1/02 > Aus der Forschung

Aus der Forschung

 
Familie und Erziehung als Verfallsgeschichten. Naive Zugänge, literarische Dramatisierungen, banale Reden
(Sabine Andresen)
Betrachtet man die Auflagenzahlen und die öffentliche Wirksamkeit, so sind populäre pädagogische Abhandlungen und Ratgeber wissenschaftlichen Werken weit überlegen. Dieser Sachverhalt ist nicht neu, sondern ein Merkmal der Geschichte der Pädagogik. Populäre Werke und wissenschaftliche Arbeiten fristeten aber keineswegs ein gegenseitig unabhängiges Dasein; sehr oft, wie im Falle der Reformpädagogik. folgte die Wissenschaft populären (und populistischen) Anliegen, was der Reformpädagogik unter anderem diesen nachhaltigen Effekt bis heute bescherte. Vielleicht war es ein Problem der Pädagogik als Wissenschaft, sich zu wenig mit der populären Publizistik auseinanderzusetzen, um damit in ihre normativen Voraussetzungen zu verfallen. Sabine Andresen jedenfalls plädiert im Folgenden für die Relevanz populärer pädagogischer Publizistik: als Forschungsgegenstand und nicht als undiskutierte normgebende Instanz.

Neu erschienen: Zeitschrift für pädagogische Historiographie 1/2010

Neu erschienen: Sämtliche Briefe an Johann Heinrich Pestalozzi. Kritische Ausgabe, Bd. 2: 1805-1809