Zürcher Volksschule (1832-2007)
Die Schulgeschichte fristet in der LehrerInnenbildung ein marginales Dasein. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass einschlägige, für die Ausbildung der Lehrkräfte geeignete Studien fehlen. Seit der Verabschiedung des Gesetzes über die Organisation des Volksschulwesens am 9. Oktober 1832 durch den kantonalen Regierungsrat hat sich die Zürcher Volksschule – mit Rückschlägen – kontinuierlich entwickelt: Der gesellschaftliche und ökonomische Stellenwert der Schule wuchs und die soziale Anerkennung des Lehrerstandes stieg. Die 175 Jahre Zürcher Volksschule sind auch bei nüchterner Betrachtung eine Erfolgsgeschichte, die einem breiteren Publikum mit einer Buchpublikation näher gebracht werden soll. Diese gut lesbare Schulgeschichte wurde auf den methodischen Grundlagen der Grammar of Schooling (David Tyack, William Tobin) sowie des Neo-Institutionalismus (John W. Meyer, Brian Rowan) ausgearbeitet.
Tröhler, Daniel/Hardegger, Urs (Hrsg.): Zukunft bilden. Geschichte der modernen Zürcher Volksschule. Zürich: nzz libro 2008.
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